Selbst-vertrauen
Vertraue ich mir
Vertraue ich dem, was ich sage
Vertraue ich darauf, dass meine beine mich tragen,
dass meine hand das glas halten kann
traue ich mir zu, den tag zu leben,
ein gutes wort zu geben
mir und einem anderen ein lächeln zu schenken
traue ich darauf, vernünftige gedanken zu finden
vertraue ich mir trotz meiner fehler
verliere ich mein gesicht, wenn ich welche mache,
oder vertraue ich darauf, dass ich daraus lerne
viele haben an meinem selbst-vertrauen gerüttelt,
geschüttelt,
mir mangelndes talent oder böse absichten unterstellt
an meinem wert gezweifelt
meine aussagen stets in frage gestellt
oder mich in der rede unterbrochen
vielleicht wollten sie mir zeigen, ich solle schweigen,
ich soll lieber nicht wagen, etwas zu sagen
meine fragen seien zu schwer
wo käme ich her
ich wagte, nach innerem zu fragen,
das wollen sie nicht sagen
lieber eine mauer bauen statt einmal vertrauen
sollen sie rütteln, sollen sie kratzen, sollen sie schweigen
ich bleib bei dem, was mir eigen
ich weiß, wer ich bin
das macht für mich sinn
muss nicht alles können, nicht alle mögen,
muss nicht alles wagen
kann sogar zagen, kann traurig sein oder mich freu’n
ich vertraue mir